5 Tipps, wie du die Schreibblockade vermeiden kannst


5 Tipps, wie du die Schreibblockade vermeiden kannst
Nicht nur kreative Menschen, wie Musiker oder Schriftsteller, kennen dieses Problem. Auch Studenten oder Personen, die viel im Büro arbeiten, hatten sie schon einmal: eine Schreibblockade. Eine schwere Schreibblockade kann nicht nur Ängste und Depressionen auslösen, sondern vor allem auch an dem eigenen Selbstwertgefühl nagen.  Doch wieso tritt sie auf und was genau verbirgt sich dahinter? Und gibt es einen Trick, um sich von der Schreibblockade zu befreien? Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass eine Schreibblockade im Kopf entsteht. Oftmals sind der eigene Anspruch an sich selbst, die Meinungen und Kritik von anderen oder auch das bloße Thema ausschlaggebend für die Blockade.

Besonders nach einer langen und anstrengenden Arbeitszeit treten Schreibblockaden nur allzu gerne auf. Oftmals werden selbst Kleinigkeiten, wie das Führen des Haushalts oder das Beantworten von Mails, zu großen Herausforderungen. Die Betroffene fühlen sich schwach, müde und kraftlos. In vielen Fällen reicht es an dieser Stelle aus, wenn eine Pause eingelegt wird und Ruhe einkehrt. Anders sieht es allerdings aus, wenn sich hinter der vermeintlich einfachen Blockade etwas viel größeres verbirgt


Weitere Hintergründe für eine Schreibblockade

Eine Schreibblockade kann darüber hinaus auch aus psychologischen Gründen entstehen. Dies betrifft vor allem Versagensängste, Leistungsdruck oder Selbstzweifel. Nicht selten überwiegen die Selbstzweifel und negative Gedanken mit Fragen wie: Kann ich das Pensum schaffen? Wird mein Werk die Leser überzeugen? Oder reichen meine Fähigkeiten überhaupt aus und besitze ich ein gutes Schreibgefühl? - Sind die eigenen Selbstzweifel zu groß, kann dies zu einem nicht zu unterschätzenden Problem werden. Hier hilft es nur, sich eine Auszeit zu gönnen, an dem eigenen Selbstwertgefühl zu arbeiten und sich nicht mit anderen zu vergleichen. Zwar können Vorbilder motivieren, jedoch kann ein zu großer Leistungsdruck auch das Gegenteil bewirken.

Zudem gibt es auch noch andere Gründe, die eine Schreibblockade auslösen können. Dies sind vor allem inhaltliche Aspekte. Wer zum Beispiel eine gründliche Vorarbeit mit Recherche und Quellenfindung gemacht hat, kennt das Problem: Ein Übermaß an Informationen. Diese gesammelten Informationen müssen nun in eine gewinnbringende Struktur, Ordnung und als ein gut lesbarer Text aufbereitet werden. Dies ist allerdings nicht immer ganz einfach. Durch die Fülle an Informationen entsteht auch bei einer vermeintlich guten Struktur schnell Unordnung. An dieser Stelle hilft nur ein lückenloses Sortieren und Aussieben der Informationen nach Relevanz. Nur so kann die Informationsflut wirklich optimal gebändigt werden. 


Tipp 1: Die Ideenfindung

Studierende haben oftmals weniger Probleme mit der Ideenfindung für ihre Bachelorarbeit, Masterarbeit, Doktorarbeit, Essays oder Hausarbeiten. Denn an der Uni oder Hochschule gibt es viele Hilfestellungen für die Themenfindung durch Professoren, Doktoranden oder Dozenten. Hier ist meist die Zeit oder die Art der Arbeit ausschlaggebend für den Stress und Zeitdruck. 

Dahingegen ist die Recherche beim Content Marketing etwas schwieriger. Schließlich ist ein interessantes und innovatives Kernthema das Grundgerüst für einen erfolgreichen Text. In vielen Fällen kann sich eine Schreibblockade sogar schon bei der Recherche auftun. Diese Schreibhemmung entsteht immer genau dann, wenn das Gefühl aufkommt, dass es keine passenden Themen mehr gibt. 

Doch auch in so einem Fall können Tools, wie Google Suggest, KWFinder und Co. helfen, um eine erste Inspiration zu erhalten. Auch Foren, Bücher oder Bewertungen können gute Anlaufstellen sein, um dem Phänomen Schreibblockade den Schrecken zu nehmen. Falls aber dennoch kein passendes Thema dabei sein sollte, so ist eine gründliche Selbstreflexion gefragt: Was belastet mich in diesem Moment? Gibt es persönliche oder berufliche Gründe, die mir Sorgen, Angst oder Probleme bereiten? Oftmals kann es sehr nützlich sein, sich einmal auf sich selbst zu besinnen und eine Lösung für alle negativen Aspekte zu finden. 

Darüber hinaus kann eine Ideenfindung, aufgrund zu vieler zeitgleicher Projekte, auch zu Fehlern und Überforderung führen. Dies liegt in der Regel vor, wenn zu viel auf einmal gemacht wird und zu vielen Ideen im Kopf umher schwirren. Um dieses Problem zu lösen, wird eine solide Struktur benötigt. 

Es lohnt sich zum Anfang immer, alle Ideen aufzuschreiben und dann zu einem späteren Zeitpunkt auf Umsetzbarkeit und Relevanz zu überprüfen. So braucht man nicht alles im Gedächtnis zu behalten, überfordert sich auch nicht und schafft trotzdem seine gesetzten Deadlines. 


Tipp 2: Auf die richtige Struktur kommt es an!

Sich einfach mit einem Stift bewaffnet oder voll mit Inspirationen an den Laptop oder Computer zu setzen ist für viele Journalisten und Autoren ein befreiendes Gefühl. Allerdings birgt das bloße „Drauflosschreiben“ auch so seine Gefahren. Denn ohne einen soliden Leitfaden übersieht man in seinem Buch, Roman, Beitrag oder Artikel schnell Flüchtigkeitsfehler oder ein unpassendes Wort. Und das so liebevoll ausgearbeitete Werk fühlt sich plötzlich wie ein Alptraum. Damit dies nicht passiert, müssen zunächst einige Voraussetzungen stimmen. 

Zum einen muss ein solides Grundkonzept angefertigt werden. In diesem sollten unter anderem die Zielgruppe, passende Inhalte, Linkziele, Keywords oder eine abgestimmte Call-To-Action festgelegt werden. Sind erst einmal alle relevanten Informationen auf einem Blick ersichtlich, so können die einzelnen Aufgaben in kleinere Teilaufgaben gestückelt werden. Auf diese Weise können die gesetzten Ziele schneller erreicht und zeitgleich eine Überlastung umgangen werden. 


Tipp 3: Geeignete Quellen nutzen und recherchieren

Gerade bei der Quellennennung und Recherche machen viele Schreiber prekäre Fehler. Oftmals beginnen viele erst während des Schreibens mit der Recherche. Dies ist allerdings nicht zielführend, da man im Schreibprozess so immer wieder neu anfängt und keinen guten Rhythmus findet. Demzufolge sollte die Recherche am besten vor dem Schreiben gemacht und die dazugehörigen Quellen notiert werden. 

Für die Recherche und Strukturierung von verschiedenen Themen können auch folgende Tools helfen
  • Mind Maps: Dieses Tool eignet sich, um Ideen zu strukturieren.
  • Keeeb: Mit diesem Tool können relevante Artikel auf Boards gespeichert werden. 
  • Workflowy: Die Erstellung von verschiedenen Listen ist mit diesem Tool schnell und einfach möglich. 

Tipp 4: Eigene Deadlines setzen

Auch das Festlegen von eigenen Deadlines kann hilfreich sein, produktiver zu arbeiten. Sicherlich mag dies auf den ersten Blick etwas befremdlich wirken. Nichtsdestotrotz kann ein gesunder Zeitdruck auch Schreibblockaden bekämpfen. Wer darauf wartet, dass seine eigene Kreativität Ergebnisse liefert, der wartet im schlimmsten Falle vergebens. 

Aus diesem Grund ist es am besten, wenn man in seiner Planung und Strukturierung auch entsprechende Pausen, Erholungszeiten mit Freunden und produktive Arbeitszeiten einplant. Für die Umsetzung eines Projekts sollten natürlich realistische Zeiten eingeplant werden. Ein Buch schreibt sich beispielsweise nicht innerhalb von zwei Tagen. Hier könnten sich je nach Umfang und Schweregrad mindestens 30 Tage für die Fertigstellung anbieten. Um noch mehr Entlastung zu bekommen, kann sich auch das Beauftragen eines professionellen Lektorats oder das Austauschen mit Kommilitonen bewähren. 


Tipp 5: Keine Ablenkungen zulassen und auf den Körper achten

Besonders Menschen, die ständig unter der Kritik von Kollegen und dem Chef stehen, sollten sich von Zeit zur Zeit auch Pausen gönnen. Nicht nur eine gesunde Ernährung spielt hier mit rein. Auch ein solides Maß an Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig. Süße und fettige Speisen ermüden den Körper nur und sollten demnach vermieden werden.  Darüber hinaus sollte man auch jegliche Form von Ablenkung am Arbeitsplatz verhindern. Dies können störende Gedanken, Magazine, das Surfen im Internet via Smartphone oder aber auch Musik in der Nähe sein. Alles was die eigene Konzentration und dem Fokus schaden kann, gilt es zu vermeiden. Wenn die Arbeit erledigt ist, kann natürlich wieder alles, wie Apps oder das Lauschen von Musik, als Belohnung genutzt werden.